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Wolf von Waldow, geboren 1962 in Hamburg, studierte Kunstgeschichte an der Universität Hamburg und Industrial Design an der dortigen Hoch-schule für bildende Künste (Schwerpunkt Schmuckgestaltung, Diplom 1992). Nach Stationen in Rom und Amsterdam lebt er seit 2000 in Berlin.

Für seine Arbeit Laubsägearbeiten II erhielt er 1995 ein Arbeitsstipendium der Kulturbehörde Hamburg. Seine erste Arbeit im öffentlichen Raum konnte er 1999 mit einem Mosaikboden für einen Neubau der SAGA-Hamburg verwirklichen. Es folgten umfangreiche Aufträge für das Hotel Le Royal Meridien in Hamburg (Wandgestaltungen, Skulpturen) sowie zahlreiche private Kunst-am-Bau Aufträge in Berlin, zuletzt die Neugestaltung des Cafés Bierhimmel in Kreuzberg. Seit einigen Jahren stehen Tapeten im Mittelpunkt seiner Arbeit.

Wolf von Waldow ist Mitglied im BBK Berlins und wird vertreten durch die Galerie Ruth Sachse, Hamburg. 2003 vertrat er die Bundesrepublik Deutschland auf der 2nd Jilin Artfair of Wood Sculpture, Jilin-City, Volksrepublik China.


The craft of resistance
Wer nur ein paar Minuten mit Wolf von Waldows Arbeit verbringt, wird feststellen, dass er sich mit allen möglichen Formen des Widerstands gegen Regeln und Dogmen beschäftigt. (...) Da tanzen schwule Skinheads eine fröhliche Polka oder treiben böse Dinge in fein gesägtem, perlengeschmücktem Stahl miteinander. Mythologische Zwerge und andere heraldische Charaktere gehen ihren Geschäften nach, während sie durch die Ausstattungen eines zeitgenössischen, städtischen Lebensstils stolpern mit seinen allgegenwärtigen sex, dance and drugs-Subkulturen.
Ken Pratt: "Wolf von Waldow - The craft of resistance", in WOUND V, Politics of Taste, London 2008

Die Welttapete
Wolf von Waldow arbeitet vor allem mit der Addition und Überlagerung von tradierten Bildzeichen: (...) Er weiß genau, wie in der Bildgeschichte Zeichen als Embleme, Symbole und Allegorien mit hohen Bedeutungen aufgeladen wurden. Umso lieber unterwirft er seine Zitate einem Umdeutungsprozess: In den von ihm gewählten Kombinationen werden die einst bedeutungsschweren Zeichen erst als Ornamente neu verfügbar gemacht, dann werden sie in seinen Kompositionen wieder mit neuen, eigenen Bedeutungen aufgeladen.
Hajo Schiff: "Wolf von Waldow - Die Welttapete" Katalog 2008

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