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 Gérard Beaugonin ist ein Allrounder: seine Interessen umfassen Epistemologie, Philosophie, Dichtung, Naturwissenschaften, Kunstgeschichte, Technologie, Anthropologie, Geschichte, Chemie und Physik. Aus Materialien, die einst als der Kunst unwürdig und unangemessen galten – nämlich aus Abfallprodukten, Resten oder Teilen von Computern, Löffeln und Löffelchen, Schreibfedern, Kupferstücken und verbrannten Glühbirnen – also aus lauter Zeug, das nicht einmal auf einem Trödlermarkt hätte verkauft werden können – kreiert er unvergessliche Geschöpfe.

Der Künstler folgt einem Arbeitsrhythmus, der ihm suggeriert, wann er malen und wann er eine Skulptur anfertigen soll. Er bringt die beiden Ausdrucksweisen miteinander in einen Dialog und nicht selten verleiht die eine der anderen ihre Kreativität (beispielsweise in seinen überraschenden Collagen, anhand derer er von der Malerei zur Skulptur gefunden hat). Kunst und Technik gehen Hand in Hand, nicht um sich zu versöhnen, sondern weil ein echtes Bedürfnis sie verbindet.

Aus: Dante Maffìa, 2008

(Deutsch von Katharina Gemperle)

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